Oberfranken stirbt aus

Und das nicht zu unrecht. Wenn man es nicht schafft, junge und gut ausgebildete Leute in der Region zu halten, dann darf man sich nicht wundern, wenn diese Leute ihre Familien sowie ihre 7 Sachen packen und nach Würzburg, Nürnberg oder noch weiter weg ziehen. Von irgendwas muss man ja schließlich leben und das ALG ist auch kein wirklicher Hit 😉

Und das Theater, das z.B. seinerzeit in Coburg um die geplante Multifunktionshalle auf der Lauterer Höhe gemacht wurde, schreckt zusätzlich ab. Aber kein Wunder, wenn man sieht, was für Leute da teilweise ihre Zeit im Stadtrat vergeuden. Wer selber kurz vor der Rente ist, kann ja wohl kaum wissen, was junge Menschen und Familien brauchen.

Also wird mal wieder viel Geld für externe Berater zum Fenster herausgeworfen, anstatt den eigenen Grips zu bemühen oder die Leute zu fragen, was sie sich für ihre Heimatstadt wünschen.

Berater für Private Krankenversicherungen müsste man sein

Zumindest, wenn es stimmt, das einige Gesellschaften ihren Beratern für neue Vertragsabschlüsse bis zu 9 Monatsbeiträge als Provision zahlen. Da selbst die preiswertesten Verträge kaum unter 400 Euro zu haben sind, macht das alleine bei solchen „billig“ Verträgen eine Provision von 3.600 Euro pro Vertrag. Jetzt wisst ihr auch, warum die Berater einem immer möglichst teure Tarife auf schwatzen wollen. 😉

Im Umkehrschluss würde das bedeuten, das die Gesellschaften, wenn sie ehrlich wären, bei so mancher „Tarifanpassung“ als Begründung sinngemäß

… Leider müssen wir Ihren Tarif anpassen, da unsere Berater im Moment zu erfolgreich und wir so wahnsinnig sind, ihnen 9 Monatsprämien als Provision für neue Kunden zahlen …

schreiben. Das werden sie aber kaum machen, da dann sicher so mancher Kunde auf die Idee kommen würde, über einen Wechsel der Gesellschaft nachzudenken. Immerhin kann man seine Altersrückstellungen ja (auf dem Papier) inzwischen bei einem Versicherungswechsel mitnehmen. 😎