Leergut-Trolle (Rant)

Ich habe sie gefressen!

Ich habe sie echt gefressen, diese Leergut-Trolle, die meinen, am Wochenende mit einem Einkaufswagen randvoll Leergut die Leergut-Automaten gefühlt für Stunden blockieren zu müssen, weil sie anscheinend zu faul, sind, ihr Leergut öfters als ein mal im Monat(?) weg zu bringen.

Was ist denn bitte so schwer und/oder kompliziert daran, sein Leergut z.B. einmal die Woche weg zu bringen? Oder wird das Leergut einfach nur so lange gesammelt, bis man genug zusammen hat, um vom Pfand die neue Kiste Getränke zu bezahlen? 👿

Besonders lästig ist diese Gattung Mitmenschen, wenn sie dann auch noch Bierkästen dabei haben, in denen Flaschen verschiedener Brauereien stecken und die dann mehrere Anläufe brauchen, bis alle Flaschen in den Kästen sind, in die sie gehören und die Kästen vom Automaten akzeptiert werden. 😈

An manchen Wochenenden wünsche ich mir echt, diese Leute würden einfach vom Blitz getroffen werden und nie wieder einen Leergut-Automaten blockieren …

Intelligenzbolzen!

Jetzt mal ehrlich: Welcher Intelligenzbolzen ist eigentlich auf diese glorreiche Idee gekommen, das ein Wickelraum so gut wie immer in die Damentoilette integriert ist?

Heutzutage ist ja nicht mehr so unüblich, das man als Vater z.B. mit dem Sohnemann gemeinsam einkaufen geht. Wenn Sohnemann dann aber während des Einkaufs meint. einen Windel-Service zu benötigen, steht man sehr oft vor einem mittelschweren Problem: als Mann mit dem Sohnemann auf die Damentoilette gehen oder damit warten, bis man wieder zu hause ist und riskieren, das Sohnemann in der Zwischenzeit einen wunden Popo bekommen hat? Das ist dann, wie die Wahl zwischen Pest und Cholera!

Es sei denn, man hat das Glück, das bei der Planung des Gebäudes anscheinend noch Platz übrig war und der Wickelraum deshalb separat ist. Aber ich würde mal sagen, das in gefühlten 90% der Fälle der Wickelraum in der Damentoilette untergebracht ist.

Hunde verboten?!?!

Ich frage mich schon seit einiger Zeit, was wohl schlimmer ist: Das es Leute gibt, die sich erdreisten, ihren Wasti in Geschäfte mitzunehmen, an deren Eingang ein Schild hängt, das klipp und klar zum Ausdruck bringt, das Hunde hier nicht erlaubt sind oder das es in diesen Geschäften anscheinend keine Angestellten gibt, die es sich trauen, solche Leute umgehend vor die Tür zu verweisen.

Mich persönlich stört es schon, wenn man ständig aufpassen muss, ob einem nicht so ein Teppichkanten-Rambo vor die Füße rennt. Und außerdem: was taugt ein Verbot, wenn es nicht durchgesetzt wird. Zumal es auch Menschen geben soll, die z.B. allergisch auf Tierhaare reagieren und die sich bestimmt tierisch freuen, wenn plötzlich ein Wasti vor ihrer Nase auftaucht.

Wer so was mal live erleben möchte, der muss nur öfters mal im Rossmann auf der Höhe einkaufen gehen.

Samstags Einkaufen ist ganz großes Tennis

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber am Samstag Einkaufen ist mal ganz großes Tennis und man kann manchmal binnen weniger Sekunden herzhaft lachen und dann nur noch mit dem Kopf schütteln. 😎

Das fängt schon bei der Suche nach einem Parkplatz an. Manche Zeitgenossen scheinen entweder echte Egoisten zu sein oder sie sind schlicht und einfach zu blöd zu ein parken. Anders kann ich es mir nicht erklären, das einige trotz voller Parkplätze so einparken, das man den Parkplatz nebenan nur benutzen kann, wenn man das Risiko, einen Blechschaden zu verursachen eingehen will. Ganz abgesehen von den unzähligen Fußgängern, die ohne zu gucken und in einer Seelenruhe über die Fahrbahn marschieren, fast so, als würden sie sich um den Job als Kühlerfigur bewerben wollen. 😉

Den größten Spaß hat man aber an der Kasse, wenn man das Glück hat, das vor einem ein Pärchen mit klarer Aufgabenteilung in der Schlange steht: Sie packt seelenruhig ein und bezahlt in aller Ruhe1, während er wie ein gehirnamputierter Vollidiot daneben steht und  debil in der Gegend herum glotzt 😯

Da ist man dann jedes mal heilfroh, wenn man wieder auf dem Heimweg ist, ohne Blechschäden verursacht oder jemanden über den Haufen gefahren zu haben 🙂

  1. in der Schlage hinter ihnen stehen gefühlt 20 Leute mit randvollen Einkaufswäge []