Die fehlende Moral im Stadtrat

Der coburger Stadtrat ist eifrig, wenn es darum geht, den Haushalt der Stadt soweit möglich zusammen zu streichen, um das Defizit so gering wie möglich zu halten.

Da sollte man doch glauben, das die Damen und Herren Stadträte mit gutem Beispiel vorausgehen und auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen verzichten. Pustekuchen! Wie RadioEINS berichtet, hat der Stadtrat entschieden, die Aufwandsentschädigungen der Stadträte nicht anzutasten. Da sieht man mal wieder, das auch bei Stadträten die Freundschaft beim eigenen Geldbeutel aufhört. Persönlich finde ich es moralisch höchst fragwürdig, überall nur nicht bei sich selbst den Rotstift anzusetzen.

Und im Vergleich zu anderen Stadträten in der Region sind die coburger Räte schon so etwas wie Besserverdiener. Sie würden also absolut nicht am Hungertod nagen und obendrein mit einem guten Beispiel vorangehen, wenn sie auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung verzichten würden.

Wehmut, Sehnsuch oder wie auch immer man das verdammt noch einmal nennen will

Es gibt Wochenenden, an denen vermisse ich es irgendwie, Samstag Abends bei guten Freunden abzuhängen und später mit ihnen in die Disco zu gehen, um dort bis Sonntag Morgens die vergangene Woche und den Frust und Ärger, den sie einem vielleicht bereitet hat, mit Bier und Charly 1Weinbrand mit Cola herunter zu spühlen 🙁

All denen, die jetzt vielleicht ermahnend den Finger heben und faseln, das Alkohol keine Lösung ist, sei eins gesagt:

Sicher ist Alkohol keine Lösung. Aber es macht Probleme erträglich, solange es noch keine Lösung gibt!

Und außerdem war es damals einfach eine geile Zeit, mit richtig guten Freunden, bei denen man sich auch mal gepflegt aus kotzen konnte, wenn man mal wieder richtig Dampf ablassen musste. Und die Samstagabend Partys waren einfach eine super Abwechselung zum tristen Alltag eines Realschülers! 😉

Ach, manchmal wünschte ich, ich könnte die Uhr nochmal 15 Jahre zurück drehen und diese geile Zeit nochmal erleben 🙁

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