Ist Die Linke manchmal die bessere SPD?

Die Partei „Die Linke“ wird von den Konservativen und Neoliberalen dieses Landes gerne als SED oder Kommunisten beschimpft und diffamiert. Unglücklicherweise springen die Führungskräfte der SPD gerne auf diesen Zug auf und lassen sich so von Konservativen und Neoliberalen von den Karren spannen.

Natürlich ist das, was so manches Parteimitglied der Linken gerne mal von sich gibt, völlig indiskutabel und bedarf keiner weiteren Diskussion. Aber man darf nicht vergessen, das in den Reihen der Linken viele Menschen sind, die früher in der SPD Mitglied waren und die durch den neoliberalen Basta-Kurs von Gerhard Schröder 1den man auch gerne als ersten FDP-Kanzler Deutschland bezeichnen darf und seiner Rot-Grünen Koalition vor den Kopf gestoßen wurden und deshalb die Partei verlassen haben. Viele Leute, die früher in der SPD waren und heute in der Linken sind, sind wahrscheinlich nur aus einem Grund gewechselt:

Sie wollen keinen neoliberalen Turbokapitalismus, wie er heute herrscht, in dem der Großteil der Bevölkerung immer ärmer, oder zumindest nicht reicher wird, während eine Hand voll Menschen immer reicher wird, ohne oft überhaupt etwas dafür tun zu müssen. Die „kleinen Leute“, sprich Arbeitslose, Arbeiter und einfache Angestellte wollen auch nicht von den Parteien „abgeholt“ werden, sie wollen auch den Neoliberalismus nicht erklärt bekommen, weil sie ihn schon längst verstanden und durchschaut haben.

Sie wollen ihren Sozialstaat aus den 70er und 80er Jahren zurück, der sich noch um seine Bürger gekümmert hat und sie nicht immer mehr sich selbst überlässt, wie er es heutzutage tut. Sie wollen keinen Staat, der Schulen, Kindergärten und Infrastruktur verfallen lässt, um die Steuergeschenke für Reiche und Superreiche finanzieren zu können.

Und weil die Linke diese Forderungen – ob ernst gemeint oder nicht – immer wieder aufs neue äußert und die SPD diese immer öfter nur übernimmt, ist die Linke für viele sozialdemokratisch gesinnte Menschen die bessere SPD, weil sie diese Forderungen zuerst aufgestellt hat.

Fußnoten[+]

Seien wir doch mal ehrlich!

Weihnachten

Aber als Erwachsener ist Weihnachten total für den A***h!

Anstatt gemütlich auf dem Weihnachtsmarkt an der Glühweinbude zu stehen, und sich einen Glühwein (nach dem anderen :mrgreen:) in die Rüstung zu kippen, macht man sich freiwillig Stress, indem man nach passenden Geschenken für den Rest der Familie sucht.

Mit fortschreitendem Alter des zu beschenkenden steigt dummerweise auch der Schwierigkeitsgrad der Geschenksuche, da der zu beschenkende gefühlt schon alles hat, was einem so einfällt. Also schenkt man entweder Geld, einen schnöden Gutschein oder etwas, das nach Weihnachten möglichst dezent umgetauscht werden kann.

Dummerweise geht der Stress aber auch an den Weihnachtstagen weiter. Immerhin will sich die ganze Bargage ja auch noch bei einem am für teures Geld erstandenen Weihnachtsbraten satt fressen. Wenn dieser Zwang zur Versorgung der Familie mit Weihnachtsbraten wenigstens wechselt und jeder mal dran ist, ist das jedoch nur ein schwacher Trost.

Deshalb mein Weihnachtsfazit: Der Weihnachtsmann kriegt Hausverbot und Geschenke gibt es nur noch für die Kinder! Damit man im Dezember endlich wieder Zeit für die wichtigen Dinge hat: Weihnachtsmärkte besuchen, Glühwein saufen und Stollen futtern, bis man platzt 😎

Gedanken zum Advent

Adventszeit, die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit vor dem Weihnachtsfest, dem Fest der Liebe. Soweit zumindest die Theorie. Aber bekanntlich lieben zwischen der Theorie und der Praxis zuweilen Welten. Heutzutage heißen diese Welten Komsum.

Nicht ganz unberechtigt, finde ich folgende Parodie eine bekannten Adventsreimes:

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 und schon beginnt die Gier!

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