Kleine Dinge können großes bewirken

person jogging

Im letzten Jahr gab es beim mir bezogen auf das Laufen einige Veränderungen, die für sich genommen nichts großartiges waren (fu**ing details), aber in der Summe eine nicht unerheblichen positiven Effekt hatten:

  • Ich habe die orthopädischen Einlagen („Brett unterm Fuß„), gegen dynamische Einlagen „von der Stange“ ausgetauscht und bislang, außer ein wenig Muskelkater in den ersten Tagen, keine Nachteile feststellen können
  • Mein arbeitstägliches Yoga-Pensum habe ich auf 25 Minuten gesteigert, die Läufe fühlen sich mittlerweile deutlich flüssiger an – und Muskelkater nach dem Laufen ist für mich ein Fremdwort 😀
  • Mittlerweile habe ich 2 Paar Neutralschuhe „im Einsatz“, wobei ein Paar Trailschuhe für den Einsatz bei Schnee und Eis sind – und auch hier habe ich bislang keine Probleme mit den Knien oder Fußgelenken bemerkt.
  • Meinen Trainingsmodus habe ich von „Ballern bis die Lunge brennt“ auf ein Herzfrequenz basiertes Training umgestellt, was sich nach einem anfänglichen Einbruch – der zu erwarten war – mit einer besseren Performance bemerkbar gemacht hat.

Für sich genommen sind das alles Dinge, die eigentlich kaum eine Erwähnung wert sind, aber in ihrer Summe haben sie dazu geführt, das mein Laufstil deutlich „runder“ ist, ich auch öfters Mal Durchschnittszeiten von um die 05:30/Km schaffe und das ich mich inzwischen auch öfters an die 10 Kilometer Distanz ran traue.

Steter Tropfen höhlt den Stein 😉

Yoga 🧘🏻 makes the run go smooth!

beautiful exercise female girl

Ich mache jetzt seit etwas mehr als einem Jahr regelmäßig Yoga – mindestens 25 Minuten pro Tag unter der Woche. Ursprünglich, um das Bewegungsdefizit durch das Home Office zu kompensieren.

Mit der Zeit habe ich jedoch gemerkt, das sich das Yoga (natürlich) auch positiv auf das Laufen auswirkt. Die Bewegungen fühlen sich irgendwie runder und flüssiger an.

Aktuell nutze ich die Yoga App von DownDog, nachdem ich mir am Black Friday das Abo zu einem echten Schnäppchen Preis gekauft habe – und kann sie nur empfehlen.

Stretch it out

balance body exercise female

Rauchen ist das neue Sitzen – sagt man und da wird sicher auch ein Funken Wahrheit dran sein.

Da ich jetzt seit knapp 2 Wochen im Home Office arbeite und auch hier sehr viel sitze, habe ich meinen Trainingsplan ein wenig umgestaltet, so das er ab sofort so aussieht:

  • Montags bis Freitags Mittags 10 Minuten Yoga
  • Montag, Mittwoch und Freitag Abend mindestens 5 Km Laufen
  • Dienstag und Donnerstag Abend 20 Minuten Yoga
  • Samstag und Sonntag Abend 20 Minuten Stretching

Mal schauen, wie lange ich das durchhalte, aber im Moment sieht es gut aus 😉

Läuft bei mir!

Momentan habe ich anscheinend im wahrsten Sinne einen richtigen Lauf, auch wenn es anfangs nicht so wirklich danach aussah, als mir bei flyerwire Anfang Januar gekündigt wurde.

Aber frei nach dem Motto „aufstehen, Dreck abklopfen und weitermachen“ habe ich mich ziemlich schnell wieder berappelt und es schon fast in Rekordzeit geschafft, einen fast nahtlosen Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber hinzubekommen. Die zwei Wochen (formale) Arbeitslosigkeit lasse ich einfach mal ganz dezent unter den Tisch fallen – interessiert ja so wie so niemanden 😉

Entgegen dem Sprichwort, das nach etwas gutem selten etwas besseres kommt, habe ich es auch geschafft, mich in mindestens 2 Punkten zu verbessern:

  • Ich bekomme mehr Geld
  • Ich habe einen kürzeren Arbeitsweg, den ich momentan täglich zu Fuß absolviere – schont das Konto und die Umwelt 😀

Aber auch beim Laufen hat sich nach dem etwas ruckeligen Start ins neue Jahr, mit witterungsbedingt teilweise nur 1 Laufrunde pro Woche in der letzten Zeit etwas zum positiven verändert:

Seit knapp 3 Wochen laufe ich meine 7 – 8, oder manchmal sogar 10 Kilometer-Runden ohne Pausen durch. Okay, meine Pace ist zwar deshalb zur Zeit wieder bei etwas über 6 Minuten pro Kilometer, aber irgendeinen Tod stirbt man halt immer ¯_(ツ)_/¯

Und auch bei den Laufschuhen habe ich so etwas wie eine neue Liebe gefunden: den GT 1000 von Asics. Nach jetzt einer Woche im Einsatz hat er sich als gute Ergänzung vom GT 2000 sowie zum Gel Phoenix erwiesen.

So kann es von mir aus gerne weitergehen … 😉

Vorsätze vs Ziele

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Vorsatz und einem Ziel für das neue Jahr?

Im Prinzip ist das ganz einfach: ein Vorsatz ist im Grunde etwas, das man gerne erreichen möchte. Ein Ziel hingegen ist etwas, das man erreichen will. Merkt Ihr den Unterschied? Möchte vs Will.

Jeder von uns weiß ja aus eigener Erfahrung, das ein „ich will“ stärker ist, als ein „ich möchte“.

Oder anders formuliert sind Vorsätze etwas für Feiglinge, weil sie sich nicht trauen zu sagen „ich habe es vergeigt“, wenn sie ihr(e) Ziel(e) nicht erreichen. Dann müsste man ja eventuell sogar zugeben, das man das Ziel nicht erreicht hat, weil man einen oder mehrere Fehler gemacht hat. Man müsste sich also sein eigenes Versagen eingestehen – und Versagen wird ja bekanntlich nicht toleriert und mit dem sofortigen Tod bestraft 🤦‍♂️ (Achtung: Ironie)

Virtual Run für das Klima

Dieses Wochenende (15.11. bis 17.11.) veranstalten die Jungs vom Crowdlauf den Klimaheld*in Virtual Run, um Geld für Aufklärungsarbeit rund um den Klimaschutz zu sammeln.

Um bei dem Run teilzunehmen, benötigt man lediglich Zeit und die Klimaheld*in Medaille. Nach seinem Lauf muss man lediglich ein Foto von sich und der Medaille in den sozialen Netzwerken posten (die gelaufenen Kilometer müssen entweder auf dem Bild oder in der Beschreibung ersichtlich sein) und den Lauf inklusive Link zum Social Media Post in das Formular bei Crowdlauf eintragen.

Man ist also anders, als bei normalen Läufen nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden, was die Sache interessant macht.

Klimaheld*in Medaille

Ich habe mir die Medaille bestellt und werde schauen, das am Freitag und/oder Samstag ein paar Kilometer beitragen werde – ist ja schließlich für eine gute Sache.

BTW: Im Dezember wird es einen weiteren Virtual Run geben – diesmal zugunsten der Lebenshilfe. Auch an diesem Lauf werde ich teilnehmen.

Warum ich den Gel Phoenix und den GT-2000 mag

Momentan habe ich 3 verschiedene Laufschuh-Modelle „im Einsatz“:

  • 1 Asics Gel Phoenix 8
  • 1 Asics GT-2000 (5)
  • 1 Saucony Guide ISO

Jeder von den Schuhen hat seine Vor- und Nachteile und das sich jeder Schuh auch ein wenig anders läuft, macht die regelmäßige Abwechselung durchaus Spaß. Da ich orthopädische Einlagen benötige, gehöre ich nicht zu den Menschen, die vor jedem Lauf die Schuhe wechseln. Bei mir wird im Wochen-Rhytmus gewechselt.

Der Gel Phoenix ist momentan neben dem GT-2000 mein Lieblingsschuh, da man mit beiden, sobald man seinen Laufrhytmus gefunden hat, diesen quasi stoisch wie eine Dampflock durchziehen kann – bis zur nächsten Straßenüberquerung – was mir momentan sehr entgegen kommt. Ich mag dieses konstant-gleichmäßige Laufen momentan einfach total.

Der Guide ISO von Saucony ist da das absolute Gegenteil und perfekt, wenn man auf neue PBs aus ist oder einfach nur seine Kilometer „weg ballern“ will. Mit dem Schuh will man im Grunde nur eins: permanent mit Vollgas vorwärts, was für mich mit einer gewissen Herausforderung verbunden ist, da mir diese Art von Laufen im Moment so gar nicht liegt. Ich muss mich dann immer selber bremsen und aufpassen, das ich nicht wieder sofort Vollgas gebe, sobald die „zweite Luft“ da ist.

Wie gesagt: Der Guide ISO ist ein sehr guter Laufschuh und ich will nicht sagen, das ich ihn nicht mag – dann hätte ich ihn sicher schon längst aussortiert – aber im Moment ist „seine“ Art nicht meine. Ich benutze ihn trotzdem auch weiterhin zum Laufen, da ich die Abwechselung durch die krassen Kontrast zum GT-2000 und zum Gel Phoenix mag und ich es als Herausforderung sehe, mit dem Schuh eben nicht permanent Vollgas zu geben, sondern zu versuchen, möglichst konstant und gleichmäßig zu laufen.

Und außerdem wäre es ja auch irgendwie langweilig, immer nur mit dem selben Laufschuh-Typ unterwegs zu sein 😀