Vorauseilender Gehorsam?

Nach einem Bericht der Berliner Zeitung speichern die Mobilfunkanbieter E-Plus, Vodafone und T-Mobile viele Daten, die nicht zur Abrechnung benötigt werden, (sog. Verkehrsdaten) zwischen 1 und 6 Monaten quasi „auf Vorrat“.

Zu diesen Daten gehört unter anderem, wann man in welcher Mobilfunkzelle eingeloggt war und wie lange man von dort mit wem telefoniert hat. Auch wenn es in dem Bericht nicht erwähnt wird, würde ich davon ausgehen, das auch diverse Discounter, welche die Netze von D1, D2 oder E-Plus nutzen, von dieser Speicherpraxis ebenfalls betroffen sind. Einziger Lichtblick ist o2, welche den Großteil dieser Daten dem Bericht zu Folge bereits nach 7 Tagen löschen.

Man könnte fast geneigt sein, zu glauben, das diese Unternehmen in einer Art vorauseilendem Gehorsam handeln, für den Fall, das es die Betonköpfe der ehemaligen Volksparteien CDU und CSU schaffen, ihren feuchten Traum von der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung durchzusetzen.

Auf jeden Fall sollte sich jeder, der Kunde bei Vodafone, T-Mobile oder E-Plus ist, gut überlegen, ob er weiterhin Kunde dort sein will oder ob er seinen Mobilfunkanbieter nicht lieber wechseln möchte.

Ein Festival-Gelände für Coburg?

Ich habe es ja hier schon einmal ganz kurz angerissen, aber will die Idee noch mal etwas ausführlicher fort schreiben.

Bislang finden sämtliche coburger Festivitäten, wie z.B. das Samba-Festival oder das HUK-Open-Air in Coburg selber Stadt, was für die Anwohner mehr oder weniger mit Einschränkungen verbunden ist. Beispielsweise:

  • Während des Samba-Festivals ist in der Regel vor 2 Uhr nicht an Schlafen zu denken
  • Während des HUK Open Air wird regelmäßig die Straße zwischen Bürglas-Schloss und Ehrenburg gesperrt, um den Zaungästen das Leben schwer zu machen.

Was wäre denn, wann man in Coburg, ähnlich wie in vielen anderen Städten ein Festival-Gelände am Stadtrand mit ausreichend Parkplätzen schaffen würde? Okay, die coburger Wirte würden im ersten Moment Sturm laufen, weil ihnen (angeblich) ein Haufen Geld durch die Lappen geht und einige andere würden die fehlende Atmosphäre beklagen. Aber ansonsten wäre das doch für alle beteiligten eine Win-Win-Situation:

Wie Festival-Gäste brauchen sich um irgendwelche Ruhezeiten kaum zu scheren und können feiern, bis sie umfallen und die Bewohner der coburger Innenstadt können wieder ruhig schlafen und brauchen sich nicht über die gesperrte Straße zwischen Bürglas-Schloss und Ehrenburg ärgern. Die Veranstalter würden auch einiges an Geld, was sie im Moment für Sicherungsmaßnahmen ausgeben müssen, für andere Zwecke zur Verfügung haben. Und die coburger Wirte könnten mit einigen Sauf- und Fressbuden auf dem Festival-Gelände auch noch ein paar Euros verdienen und müssten nicht befürchten, demnächst Insolvenz beantragen zu müssen, weil ihnen die Einnahmen vom Samba-Festival und HUK-Open-Air fehlen.

Oder sehe ich das falsch?

Warum man den Adress-Import von Facebook und Co nicht nutzen sollte

Viele Soziale Netzwerke bieten eine, auf den ersten Blick, sehr bequeme Funktion, um Freunde und Verwandte einzuladen: man importiert einfach seine Mail-Kontakte und Freunde und Bekannte werden anschließend automatisch eingeladen.

Es gibt nur ein Problem mit dieser Funktion: Man hat nach dem Import keinerlei Kontrolle mehr über die importierten Adressdaten. Die meisten Anbieter behaupten zwar, die hochgeladenen Adressen zu löschen, nachdem die Einladungen verschickt wurden, aber kontrollieren kann man das kaum. So denken wohl auch viele, das ihre auf Facebook gelöschten Bilder auch tatsächlich gelöscht sind. Tatsächlich war es jedoch vor einiger Zeit noch bei vielen Netzwerken möglich, gelöschte Bilder aufzurufen, sofern man die URL der Bilddatei kannte.

Hinzu kommt insbesondere bei ausländischen Netzwerken wie Facebook, das man, bei strenger Interpretation des BDSG jeden Kontakt vorher um Erlaubnis fragen müsste, bevor man dessen Daten an das Netzwerk überträgt.

Von daher sollte man, wenn man Freunde und Bekannte unbedingt in „sein“ Netzwerk einladen möchte, die Einladungen selber schreiben verschicken. Besser ist das 😉

Ich will auch viel, wenn der Tag lang ist

Immer, wenn Parteien Pressemitteilungen oder andere Verlautbarungen publizieren, wird dort exzessiv die Floskel „Wir wollen“ verwendet, um vage neue Aktivitäten anzukündigen, von denen man dann erst einmal sehr lange nichts mehr hört, wenn es schlecht läuft. Und um es deutlich zu sagen: Ich will auch viel, wenn der Tag lang ist!

Ich fände es besser, wenn zukünftig „wir wollen“ durch „wir werden“ ersetzt wird und diesen Ankündigungen auch nachvollziehbare Aktivitäten folgen. Das wäre dann auch einmal ein Schritt, um die Politikverdrossenheit in diesem Land zu bekämpfen. Bislang hat man ja immer wieder zurecht den Eindruck, das viel versprochen wird, in der Hoffnung, vom Bürger gewählt zu werden. Nach der Wahl werden diese Versprechungen dann jedoch sehr oft mit Verweis auf irgendwelche „Sachzwänge“ nicht weiter verfolgt oder schlimmer: sogar gebrochen. Frei nach dem Motto:

Versprochen ist versprochen! Aber nach der Wahl wirds eh gebrochen

In meiner Jugend galt jedenfalls noch der Grundsatz, das nur versprochen wird, was man auch einlösen kann.

Irgendwas mache ich falsch!

Wir waren heute mal mit Leon ein wenig im Neubaugebiet Mühlleite spazieren und ich muss echt sagen, das ich irgendwas gewaltig falsch mache. Für Familien ist die Lage nahezu perfekt: relativ ruhig und trotzdem ist man in wenigen Minuten in der Stadt. Aber für die Häuser dort wird man wohl ein Gehalt benötigen, das weit von den 1.800 €, die ich bislang bekommen habe, entfernt ist. 👿 So aus der Hüfte heraus würde ich auf 3.500 € + X tippen. Und selbst dann dürfte man noch nicht um einen Kredit herum kommen. 🙁

Aber was mich ein wenig überrascht hat, war ein Haus, das so gar nicht zwischen die ganzen Malkasten-Häuser passt. Der Besitzer muss entweder aus Norddeutschland kommen oder dort zumindest sehr oft Urlaub gemacht haben. Anders kann ich mir nicht erklären, das jemand in Coburg ein Haus baut, und die Außenwände mit Klinkersteinen hochzieht, anstatt sie zu verputzen und ein paar Eimer Farbe drüber zu kippen 😎

Das muss mir mal jemand erklären

Grade eben lief auf Antenne Thüringen folgende Durchsage

Machen Sie Thüringens Straßen sicherer. Melden Sie Staus und Blitzer an Antenne Thüringen.

Jetzt stelle ich mir aber die Frage, warum man die Straßen sicherer macht, wenn man Blitzer an die Radio-Sender „verpetzt“?

Potentiell macht man dadurch die Straßen doch eher unsicher und fördert die Raserei, weil die Raser dann wissen, wo sie aufpassen müssen.

Ich wage einfach mal zu behaupten, das bei den Standorten der Blitzer zu 99,9% einen guten Grund gibt, der primär wenig mit der Staatskasse zu tun hat. Zumindest in den Fällen, in denen der Blitzer von der Polizei ist. Ich wage ferner zu behaupten, das der Vorwurft der Abzocke in den meisten Fällen eine reine Schutzbehauptung der erwischten Raser ist.

Von der Stirne heiß …

… rinnen muss der Schweiß!

Nachdem wir unseren Angstgegner Schweinehund in einem nervenaufreibenden Kampf über 12 Runden vorzeitig auf die Bretter geschickt haben, schaffen wir es endlich wieder, regelmäßig in den „besten Fitness-Club der Region„, um dort etwas für uns und unsere Figur zu tun 😎

Mal schauen, wie lange wir brauchen, um wieder eine sommertaugliche Figur zu bekommen :mrgreen: