Jahreszeiten für Läufer

black marker on notebook

Seien wir doch Mal ehrlich, für Läufer haben die Jahreszeiten eine etwas andere Bedeutung, als für den Rest der Bevölkerung:

  • Frühling: Reste des Winterspeck loswerden, damit man sich im Sommer ungeniert ins Freibad trauen kann – und eventuell für einen Wettkampf im Herbst trainieren.
  • Sommer: Freibad-Pommes und Grillabende ab trainieren – und eventuell für einen Wettkampf im Herbst trainieren.
  • Herbst: Platz für die Plätzchen im Winter schaffen -und eventuell für einen Wettkampf im Frühjahr trainieren
  • Winter (vor Weihnachten): Plätzchen ab trainieren und Platz für den Weihnachtsbraten und das Silvesteressen schaffen – und eventuell für einen Wettkampf im Frühjahr trainieren.
  • Winter (nach Neujahr): Weihnachtsbraten und Silvesteressen ab trainieren und eventuell für einen Wettkampf im Frühjahr trainieren.

Wer die Ironie findet, darf sie behalten 😛

Läuft bei mir!

Momentan habe ich anscheinend im wahrsten Sinne einen richtigen Lauf, auch wenn es anfangs nicht so wirklich danach aussah, als mir bei flyerwire Anfang Januar gekündigt wurde.

Aber frei nach dem Motto „aufstehen, Dreck abklopfen und weitermachen“ habe ich mich ziemlich schnell wieder berappelt und es schon fast in Rekordzeit geschafft, einen fast nahtlosen Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber hinzubekommen. Die zwei Wochen (formale) Arbeitslosigkeit lasse ich einfach mal ganz dezent unter den Tisch fallen – interessiert ja so wie so niemanden 😉

Entgegen dem Sprichwort, das nach etwas gutem selten etwas besseres kommt, habe ich es auch geschafft, mich in mindestens 2 Punkten zu verbessern:

  • Ich bekomme mehr Geld
  • Ich habe einen kürzeren Arbeitsweg, den ich momentan täglich zu Fuß absolviere – schont das Konto und die Umwelt 😀

Aber auch beim Laufen hat sich nach dem etwas ruckeligen Start ins neue Jahr, mit witterungsbedingt teilweise nur 1 Laufrunde pro Woche in der letzten Zeit etwas zum positiven verändert:

Seit knapp 3 Wochen laufe ich meine 7 – 8, oder manchmal sogar 10 Kilometer-Runden ohne Pausen durch. Okay, meine Pace ist zwar deshalb zur Zeit wieder bei etwas über 6 Minuten pro Kilometer, aber irgendeinen Tod stirbt man halt immer ¯_(ツ)_/¯

Und auch bei den Laufschuhen habe ich so etwas wie eine neue Liebe gefunden: den GT 1000 von Asics. Nach jetzt einer Woche im Einsatz hat er sich als gute Ergänzung vom GT 2000 sowie zum Gel Phoenix erwiesen.

So kann es von mir aus gerne weitergehen … 😉

Mal was neues ausprobieren

Da ich im Moment irgendwie Probleme mit dem rechten Knie habe – es fängt beim bergab Laufen nach einigen Metern zu schmerzen an, habe ich mal angefangen, ein wenig an meiner Kraft und Ausdauer zu arbeiten.

Da fängt damit an, das ich an den Restdays seit Anfang der Woche entsprechende Workouts mache, um meinen Rumpf zu stabilisieren und meine Beweglichkeit zu verbessern.

Nachdem ich ein wenig mit verschiedenen Apps experimentiert habe, bin ich letztendlich beim Nike+ Training Club hängen geblieben, da man dort eine große Auswahl an verschiedensten Workouts zur Auswahl hat und jede Übung durch ein verständliches Video sowie Sprachanweisungen begleitet wird.

Was mir an den Workouts auch gefällt, ist, das es (bislang) fast nur bodyweight Workouts waren. Sprich, außer einer Joga-Matte oder einer Kurzhantel (man kann auch eine Flasche Wasser statt dessen nehmen) braucht man im Grunde keine Geräte.

Projekt Smart(er) Home – Phase 1 beendet

Die letzten Wochen haben wir damit verbracht, die Heizkörper im Haus mit  smarten Thermostaten auszurüsten. Primärziel war einerseits, dadurch Energie in Form von Heizöl zu sparen. Bei Leons Zimmer, welches genau über dem Windfang ist, war das Ziel hingegen, endlich eine halbwegs konstante Raumtemperatur zu bekommen, während Leon schläft. Bislang glich das eher einem Lottospiel, was hauptsächlich daran lag, der normale Thermostate nur die Temperatur am Heizkörper messen. Bei den smarten Modellen hat man meist hingegen noch die Möglichkeit, die tatsächliche Raumtemperatur als Abweichung anzugeben.

Wir haben uns bei den smarten Thermostaten für die „Comet DECT“ von Eurotronic entschieden, da sich diese über unsere Fritzbox steuern und verwalten lassen und wir somit keine zusätzliche Steuereinheit benötigen, die letztendlich auch wieder Strom verbrauchen würde. Die Installation ist auch relativ einfach, da man nur das alte Thermostat vom Ventil abziehen und das neue mit Hilfe eines Adapters (muss ggf. separat gekauft werden) auf das Ventil schrauben muss. Alles in allem war die Installation inklusive Anmeldung an der Fritzbox bei uns jeweils in knapp 10 Minuten erledigt.

Disclaimer: Dies ist kein in irgendeiner Art honorierter Werbe-Beitrag für die genannten Produkte oder deren Hersteller!

Ich bin stolz auf mich!

Seit Mai diesen Jahres habe ich knapp 5,5 Kilo Körpergewicht und ca 4,5% Körperfett (das sind ca 3 – 4 Kilo reines Fett!) abtrainiert.

Mein Gewicht kennt im Moment nur eine Richtung: abwärts!
Mein Gewicht kennt im Moment nur eine Richtung: abwärts!

Also ich denke, darauf, das ich das ganz alleine geschafft und nicht zwischen drin aufgegeben habe, darf ich schon stolz sein, oder? 😉

Und worauf ich noch stolz bin, ist die Tatsache, das ich es anscheinend geschafft habe, bei meinem jetzigen Arbeitgeber das Rennen um eine zu besetzende Stelle zu machen und dabei wahrscheinlich einige Mitbewerber auszustechen, die nicht erwerbslos sind/waren.

Und das es keine weiteren Bewerber auf die Stelle gab, kann ich mir nur schwer vorstellen. Immerhin reden wir hier von GDSDM (Giesecke & Devrient Secure Data Management), einer 100%igen Tochter von G&D 😉

 

Mein Fitness-Management

Da ich jetzt schon seit einigen Wochen regelmäßig (besser: fast täglich) Joggen gehe, möchte ich jetzt mal einen kleinen Einblick in mein Fitness-Management geben.

Auf meinem Smartphone installierte Fitness- und Gesundheits-Apps
Auf meinem Smartphone installierte Fitness- und Gesundheits-Apps

Folgende Apps kommen bei mir zum Einsatz (von links nach rechts):

Google Fit: Hier laufen im Prinzip alle Daten von Runtastic, Sleep as Android und dem Tabata Timer zusammen und erlauben mir, einen schnellen Überblick über meine Aktivitäten und meinen Gewichtsverlauf.

Hydro Coach: Da ausreichend trinken extrem wichtig ist und zu wenig Flüssigkeitszufuhr sich schnell durch körperliche Anzeichen wie Kopfschmerzen bemerkbar macht, lasse ich mich regelmäßig ans Trinken erinnern. Durch die Verknüpfung mit Google Fit fließt u.a. auch immer mein aktuelles Gewicht in die Berechnung des Flüssigkeitsbedarfes ein, ohne, das ich mich da großartig darum kümmern muss.

Runtastic: Bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung. Dient zur Aufzeichnung und Auswertung meiner Jogging-Läufe. Die Aktivitätsdaten werden zusätzlich auch mit Google Fit geteilt.

Sleep as Android: Nur wer in der Nacht genug schläft, kann am Tag ordentliche Leistungen abliefern. Aus dem Grund nutze ich SaA als Wecker, da die App mich daran erinnert, rechtzeitig ins Bett zu gehen, falls doch mal nen spannender Film zu später Stunde im TV laufen sollte. Darüber hinaus lasse ich meine Schlafdaten (Tiefschlaf-Dauer etc) während des Schlafes aufzeichnen und die Schlafdauer wird zusätzlich noch mit Google Fit geteilt.

(Tabata) Timer: Wenn das Wetter mal einen Jogging-Lauf verhindern sollte, versuche ich das durch HIIT (High Intense Interval Training) mit Kniebeugen und/oder der Plank-Übung zu kompensieren. Die Daten der Workouts (Dauer, Kalorienverbrauch etc) werden ebenfalls mit Google Fit geteilt.

Wie man sieht, ist Google Fit bei mir ein zentrales Element – quasi ein Hub für Fitness-Daten – mit dem ich sämtliche relevanten Fitness-Daten an einer zentralen Stelle sammle und auch auswerte.

Darüber hinaus nutze ich zusätzlich auch noch die Auswertungsfunktionen der einzelnen Apps (sofern vorhanden), um mir einen möglichst vollständigen Überblick über meine Fitness-Aktivitäten zu verschaffen und meine selbst gesetzten Fitness-Ziele regelmäßig zu evaluieren und ggf. anzupassen.

Von der Stirne heiß …

… rinnen muss der Schweiß!

Ein wenig StatistikFrei nach dem Motto habe ich Montag mein Lauftraining verschärft und damit begonnen, in einer Art Interval-Training, kürzere Jogging-Einlagen einzubauen, nachdem ich mir inzwischen eine gewisse Grund-Kondition antrainiert habe.

Es ist schon faszinierend, wie wunderbar man seinen Kopf beim Joggen frei bekommt, auch wenn man früher oder später aus dem sprichwörtlich letzten Loch pfeift.

Aber wenn man nie an seine Grenzen geht, weiß man auch nie, wozu man im Stande ist und kann auch nie über diese Grenze hinaus gehen, um neue Ufer zu erreichen.

Und nein, ich mache das nicht nur, um abzunehmen, sondern um mich insgesamt besser zu fühlen. Im Moment bin ich knapp 20 Kilo von meinem Wunschgewicht entfernt. Wenn ich den Abstand ein wenig verkürze, oder irgendwann sogar mein Wunschgewicht erreiche, wäre ich der Letzte, der sich darüber beschwert 😉