Social Media Restriktionen implementiert

gold padlock locking door

Ich habe in den letzten Tagen ein wenig an meinen Strava und Runalyze Profilen geschraubt und die Sichtbarkeit der Aktivitäten begrenzt.

Ab sofort sind auf den beiden Plattformen nur noch meine Läufe öffentlich zugänglich. Meine Yoga-Workouts und Spaziergänge sind entweder nur noch für Follower (Strava) oder gar nicht mehr (Runalyze) sichtbar. Bei Adidas Running (ehemals Runtastic) hat sich nichts geändert, da dort schon vorher alle interessanten Informationen nur für Follower zugänglich waren 😎

Hauptgrund dafür war, das ich eine einheitliche Sichtbarkeit meiner Aktivitäten auf allen Plattformen bevorzuge und Yoga-Workouts sowie Spaziergänge bei Runalyze standardmäßig nicht öffentlich sind.

Sorry Leute, aber der strengere Standard gewinnt 😛

Kleine Dinge können großes bewirken

person jogging

Im letzten Jahr gab es beim mir bezogen auf das Laufen einige Veränderungen, die für sich genommen nichts großartiges waren (fu**ing details), aber in der Summe eine nicht unerheblichen positiven Effekt hatten:

  • Ich habe die orthopädischen Einlagen („Brett unterm Fuß„), gegen dynamische Einlagen „von der Stange“ ausgetauscht und bislang, außer ein wenig Muskelkater in den ersten Tagen, keine Nachteile feststellen können
  • Mein arbeitstägliches Yoga-Pensum habe ich auf 25 Minuten gesteigert, die Läufe fühlen sich mittlerweile deutlich flüssiger an – und Muskelkater nach dem Laufen ist für mich ein Fremdwort 😀
  • Mittlerweile habe ich 2 Paar Neutralschuhe „im Einsatz“, wobei ein Paar Trailschuhe für den Einsatz bei Schnee und Eis sind – und auch hier habe ich bislang keine Probleme mit den Knien oder Fußgelenken bemerkt.
  • Meinen Trainingsmodus habe ich von „Ballern bis die Lunge brennt“ auf ein Herzfrequenz basiertes Training umgestellt, was sich nach einem anfänglichen Einbruch – der zu erwarten war – mit einer besseren Performance bemerkbar gemacht hat.

Für sich genommen sind das alles Dinge, die eigentlich kaum eine Erwähnung wert sind, aber in ihrer Summe haben sie dazu geführt, das mein Laufstil deutlich „runder“ ist, ich auch öfters Mal Durchschnittszeiten von um die 05:30/Km schaffe und das ich mich inzwischen auch öfters an die 10 Kilometer Distanz ran traue.

Steter Tropfen höhlt den Stein 😉

Stretch it out

balance body exercise female

Rauchen ist das neue Sitzen – sagt man und da wird sicher auch ein Funken Wahrheit dran sein.

Da ich jetzt seit knapp 2 Wochen im Home Office arbeite und auch hier sehr viel sitze, habe ich meinen Trainingsplan ein wenig umgestaltet, so das er ab sofort so aussieht:

  • Montags bis Freitags Mittags 10 Minuten Yoga
  • Montag, Mittwoch und Freitag Abend mindestens 5 Km Laufen
  • Dienstag und Donnerstag Abend 20 Minuten Yoga
  • Samstag und Sonntag Abend 20 Minuten Stretching

Mal schauen, wie lange ich das durchhalte, aber im Moment sieht es gut aus 😉

Läuft bei mir!

Momentan habe ich anscheinend im wahrsten Sinne einen richtigen Lauf, auch wenn es anfangs nicht so wirklich danach aussah, als mir bei flyerwire Anfang Januar gekündigt wurde.

Aber frei nach dem Motto „aufstehen, Dreck abklopfen und weitermachen“ habe ich mich ziemlich schnell wieder berappelt und es schon fast in Rekordzeit geschafft, einen fast nahtlosen Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber hinzubekommen. Die zwei Wochen (formale) Arbeitslosigkeit lasse ich einfach mal ganz dezent unter den Tisch fallen – interessiert ja so wie so niemanden 😉

Entgegen dem Sprichwort, das nach etwas gutem selten etwas besseres kommt, habe ich es auch geschafft, mich in mindestens 2 Punkten zu verbessern:

  • Ich bekomme mehr Geld
  • Ich habe einen kürzeren Arbeitsweg, den ich momentan täglich zu Fuß absolviere – schont das Konto und die Umwelt 😀

Aber auch beim Laufen hat sich nach dem etwas ruckeligen Start ins neue Jahr, mit witterungsbedingt teilweise nur 1 Laufrunde pro Woche in der letzten Zeit etwas zum positiven verändert:

Seit knapp 3 Wochen laufe ich meine 7 – 8, oder manchmal sogar 10 Kilometer-Runden ohne Pausen durch. Okay, meine Pace ist zwar deshalb zur Zeit wieder bei etwas über 6 Minuten pro Kilometer, aber irgendeinen Tod stirbt man halt immer ¯_(ツ)_/¯

Und auch bei den Laufschuhen habe ich so etwas wie eine neue Liebe gefunden: den GT 1000 von Asics. Nach jetzt einer Woche im Einsatz hat er sich als gute Ergänzung vom GT 2000 sowie zum Gel Phoenix erwiesen.

So kann es von mir aus gerne weitergehen … 😉

Warum ich den Gel Phoenix und den GT-2000 mag

Momentan habe ich 3 verschiedene Laufschuh-Modelle „im Einsatz“:

  • 1 Asics Gel Phoenix 8
  • 1 Asics GT-2000 (5)
  • 1 Saucony Guide ISO

Jeder von den Schuhen hat seine Vor- und Nachteile und das sich jeder Schuh auch ein wenig anders läuft, macht die regelmäßige Abwechselung durchaus Spaß. Da ich orthopädische Einlagen benötige, gehöre ich nicht zu den Menschen, die vor jedem Lauf die Schuhe wechseln. Bei mir wird im Wochen-Rhytmus gewechselt.

Der Gel Phoenix ist momentan neben dem GT-2000 mein Lieblingsschuh, da man mit beiden, sobald man seinen Laufrhytmus gefunden hat, diesen quasi stoisch wie eine Dampflock durchziehen kann – bis zur nächsten Straßenüberquerung – was mir momentan sehr entgegen kommt. Ich mag dieses konstant-gleichmäßige Laufen momentan einfach total.

Der Guide ISO von Saucony ist da das absolute Gegenteil und perfekt, wenn man auf neue PBs aus ist oder einfach nur seine Kilometer „weg ballern“ will. Mit dem Schuh will man im Grunde nur eins: permanent mit Vollgas vorwärts, was für mich mit einer gewissen Herausforderung verbunden ist, da mir diese Art von Laufen im Moment so gar nicht liegt. Ich muss mich dann immer selber bremsen und aufpassen, das ich nicht wieder sofort Vollgas gebe, sobald die „zweite Luft“ da ist.

Wie gesagt: Der Guide ISO ist ein sehr guter Laufschuh und ich will nicht sagen, das ich ihn nicht mag – dann hätte ich ihn sicher schon längst aussortiert – aber im Moment ist „seine“ Art nicht meine. Ich benutze ihn trotzdem auch weiterhin zum Laufen, da ich die Abwechselung durch die krassen Kontrast zum GT-2000 und zum Gel Phoenix mag und ich es als Herausforderung sehe, mit dem Schuh eben nicht permanent Vollgas zu geben, sondern zu versuchen, möglichst konstant und gleichmäßig zu laufen.

Und außerdem wäre es ja auch irgendwie langweilig, immer nur mit dem selben Laufschuh-Typ unterwegs zu sein 😀

Laufen im Winter: Von „bäh!“ zu „yeah!“ in 12 Monaten.

Es ist irgendwie schon faszinierend, wie sich Ansichten innerhalb vom 12 Monaten ändern können.

Im letzten Winter war draußen und im Dunklen Laufen so ziemlich das letzte, was mir in den Kopf gekommen wäre. Ein längerer Lauf am Samstag Nachmittag war alles, was ich mir vorstellen konnte: Laufen? Draußen? Es ist nass, kalt und dunkel! Bäh!

Heute, 12 Monate später, ist es quasi genau anders herum: Ich mag es irgendwie, wenn es draußen nass, kalt und dunkel ist. Okay, wenn es regnet oder schneit, bleibe ich drinnen, aber ansonsten gibt es kaum einen Grund, nicht auch im Winter nach der Arbeit laufen zu gehen. Mit einer Ausnahme: Restday 😀

Dieses Gefühl, dem Wind und der Kälte die Stirn geboten zu haben, während die meisten anderen Menschen es sich (wahrscheinlich) daheim auf ihrer Couch vor dem Fernseher bequem gemacht haben, ist echt geil.

Man fühlt sich danach irgendwie wie ein Badass – und das gefällt mir 😉

Da fällt es schwer, Gentleman zu bleiben

Normalerweise bin ich beim Laufen ja so weit möglich ein Gentleman. Ich grüße Leute, die mir entgegen kommen oder rufe, bevor ich andere Fußgänger überhole.

Gestern wurde diese Tugend jedoch auf eine harte Probe gestellt: Auf meiner Laufrunde komme ich am Wohnheim der Hochschule vorbei, wo mir 4 Studentinnen entgegen kamen, von denen eine quasi im Tarnmodus war: dunkle Kleidung und keine Reflektoren – und das im Dunklen!

Blöderweise war ausgerechnet diese eine Studentin so sehr damit beschäftigt, mit ihrer Laufpartnerin zu schnattern, das mich beide trotz meiner eingeschalteten Stirnlampe nicht bemerkt haben, weshalb ich auf den Grünstreifen ausweichen musste, damit wir nicht zusammenstoßen!

Sorry, aber so ein Verhalten geht ja mal überhaupt nicht! Ich musste echt mit mir ringen, nicht den Ellenbogen auszufahren oder verbal ausfällig zu werden, als ich an den beiden Schnatterinchen vorbei gelaufen bin. Verdient hätte(n) sie es ja irgendwie …